Recent Posts

[#4] Fünf Fragen am Fünften – Septemberedition

[#4] Fünf Fragen am Fünften – Septemberedition

Ein neuer Monat hat begonnen. Der Herbst kommt mit großen Schritten, auch wenn es an einigen Tagen noch sommerlich warm ist. Morgens und Abends merkt man den Herbst dann schon, denn ohne Jacke ist es merklich frisch. Ein neuer Monat bedeutet auch fünf neue Fragen […]

[Garten] Saisonstart

[Garten] Saisonstart

Die Gartensaison beginnt. Lest warum wir unseren Garten lieben und mit welchen Pflanzen ihr anfangen könnt, egal ob auf Terrasse oder Balkon.

[#3] Fünf Fragen am Fünften – Märzedition

[#3] Fünf Fragen am Fünften – Märzedition

Im März forderte uns Nic heraus mit fünf Fragen zu uns selbst. Es geht um laut oder leise sein, das eigene Lachen oder unsere weiteste Reise. Wenn es euch interessiert, dann lest einfach weiter. Nebenbei erhaltet ihr erste Eindrücke von Norderney, wo die Fotos zum Beitrag entstanden sind. Demnächst nehme ich euch dann in einem eigenen Beitrag zur Kur mit nach Norderney.

dav

1. Sagst du immer, was du denkst?

Ich wäre gerne lauter und manchmal wünsche ich mir im Nachhinein, dass ich doch besser nichts gesagt hätte. Es ist abhängig von vielen Faktoren wie Tagesform, Situation oder dem Fakt, um den es geht.
Ich wäre gerne selbstbewusster und selbstsicherer, um meine Meinung zu vertreten, auch wenn sie unbequem ist. Das klappt mal besser und mal schlechter. Wichtig ist mir, dass ich mir eine umfassende Meinung bilde bevor ich meine Meinung kundtue, denn ich mag keine Fehler machen. Leider stehe ich mir so oft im Weg. Hier im Blog bin ich auch eher leise.

2.Wirst du immer dort wohnen bleiben, wo du nun wohnst?
Ich bin angekommen. Wir haben uns eine kleine Doppelhaushälfte vor Jahren gebaut und ich fühle mich hier sehr wohl. Momentan kann ich mir nicht vorstellen, nochmal hier wegzuziehen und von neuem anzufangen. Neue Orte entdecke ich gerne im Urlaub, aber meine Basis habe ich gefunden und am liebsten möchte ich bis zum Tod in diesem Haus mit dem Mann an der Seite bleiben.

3. Wie klingt dein Lachen?
Keine Ahnung. Es schein aber unverwechselbar zu sein. Wenn du es hören möchtest, dann lade mich ein und bringe mich zum Lachen. Im Allgemeinen lachen wir viel zu wenig, also trau dich.

4. Was war deine weiteste Reise?
Vom Münsterland bis nach Rom. 22 Stunden mit dem Bus vor vielen Jahren.

5. Was kannst du stundenlang tun, ohne dass dir langweilig wird?
Ein gutes Buch lesen. Wenn mich ein Buch fesselt, dann kann ich dieses kaum aus der Hand legen und habe einen sehr starken inneren Drang dieses zu Ende zu lesen. Ich puzzle aber auch für mein Leben gerne, gehe sehr gerne stundenlang in den Garten oder sitze an der Nähmaschine. Aber auch wenn mich ein Thema fesselt, dann recherchiere ich gerne stundenlang in Bücher oder dem Internet.

[#2] Fünf Fragen am Fünften Februaredition

[#2] Fünf Fragen am Fünften Februaredition

Huch, jetzt ist doch schon der erste Monat im Jahr 2019 vorbei. Anstrengend war der Januar für mich, deshalb kommen mir die fünf Fragen von Luzia gerade recht. Sie rücken das Schöne und Gute und Tolle ins Licht und sind wieder wahnsinnig persönlich. Aber lest […]

Late Night Nähen

Late Night Nähen

[Werbung in eigener Sache] Nähen ist zu einem liebgewonnen Hobby geworden. Es entstehen endlich mal Kleidungsstücke, die mir, den Kindern und dem Mann passen, denn das tun die meisten Kleidungsstücke von der Stange leider nicht. Zu lang, zu kurz, zu eng, zu weit – ihr […]

[#1] Fünf Fragen am Fünften

[#1] Fünf Fragen am Fünften

Das Jahr 2019 beginnt mit den Fünf Fragen am Fünften von Luzia Pimpinella. Schon im letzten Jahr hatte ich hin und wieder mitgemacht und mich den Fragen von Luzia gestellt. Das bringt immer etwas Selbstreflexion mit sich und setzt einen neuen Fokus in jedem Monat. Ich finde es gut und so könnt ihr mich auf eine nette Art und Weise etwas besser kennenlernen.

Frage 1: Was wünscht du dir für 2019?

2019 soll bitte ruhiger werden als die vergangenen drei Jahre, die hier sehr turbulent und sehr belastend waren. Das geht natürlich nicht von alleine und so versuche ich täglich an mir zu arbeiten und darf das Jahr 2019 mit einer 3 wöchigen Kur nur für mich starten. Ende Januar geht es dann auf die schöne Nordseeinsel Norderney. Etwas Bammel habe ich ja, denn ich wahr noch nie in meinem Leben 3 Wochen am Stück woanders. Die letzte längere Reise von 10 Tagen ist schon ewig her und mit ewig meine ich tatsächlich über 20 Jahre, damals mit meinen Eltern. Wohin es ging – keine Ahnung.
Außerdem habe ich 2019 ein Ziel: die letzten beiden Module in meinem Fernstudium abschließen und erste Gedanken zur Bachelorarbeit machen. Ein großes Vorhaben, mehr braucht es dann auch nicht.

Frage 2: Möchtest du im kommenden Jahr etwas Neues lernen? Was ist es?

Vorgenommen habe ich mir konkret nichts. Allerdings werde ich zwangsläufig etwas Neues lernen oder altes Wissen auffrischen, denn 2019 wird das Jahr, in dem ich mit Rachel von mamadenkt.de einen Podcast aufnehmen. Vorfreude.

Frage 3: Wie persönlich ist deine Einrichtung und was ist dein liebstes Möbelstück?

Keine Ahnung, ob unsere Einrichtung persönlich ist. Hier hängen Fotos von uns und unseren Familien, einige Dinge sind selbstgebaut wie die Küchenbänke und einen Großteil unserer Gartenmöbel. Zudem sind in den letzten Jahren neue selbstgebaute Regale hinzugekommen. Unser Stil ist wohl eher chaotisch und zusammengesucht und nicht wirklich durchgestylt. So gibt es auch kein Lieblingsmöbelstück, wobei ich mit zwei Einrichtungsgegenständen besondere Erinnerungen verbinde: Zum einen ein kleiner Beistelltisch von meiner Oma und eine Waschkommode von meinem Papa bzw. meinen anderen Großeltern. Beide Möbelstücke begleiten mich schon lange und haben teilweise ihre Farbe öfter verändert. Die Waschkommode hat schon mir und meinen Geschwistern als Wickelkommode gedient und dann unseren drei Kindern. Jetzt ist sie der Untergrund für den Käfig von unserem Hamster und beherbergt die Unter- und Schlafwäsche der Kleinsten.

Frage 4: Welche Blumen kaufst du am liebsten für die selbst?

Keine. Zumindest sehr selten. Schnittblumen kommen meist nur im Winter und Frühling ins Haus wie nächste Woche einen bunten Strauß Tulpen in Gedenken an meinen Papa, der am 8.01. Geburtstag hätte. Am allerliebsten kaufe ich Blumen für den Garten, versuche aber die meisten selbst vorzuziehen.

Frage 5: Treffen die deinem Sternenbild zugeordneten Charaktereigenschaften auf dich zu?

Jetzt musste ich mich erst einmal schlau mache, was den die mir zugeordneten Charaktereigenschaften sind. Denn Horoskope lese ich schon sehr lange nicht mehr. Früher mal in der Jugend als wir das total spannend fanden und doch ja dort immer das gleiche stand.
Treu, bodenständig, mit einem grünen Daumen ausgestattet, beständig in allem und fürsorglich, übernimmt Verantwortung und ist sehr erdverbunden, zudem zeigt sich die Beständigkeit nicht nur in Bezug auf Freundschaften und Beziehungen, sondern auch auf die Sesshaftigkeit und Verbundenheit auch an einen Ort. Allerdings bin ich gar nicht so unflexibel wie es dort steht, es kann ja halt auch nicht immer alles passen, nicht?


Ich danke der lieben Nic für diese erneuten tollen Fragen, die mich mal wieder über den Tellerrand hinausgucken lassen haben. Bei ihr findet ihr auch weitere Antworten zu den Fünf Fragen.

Die Fotos stammen von meiner Jüngsten, mit freundlicher Genehmigung von ihr. Sie sind entstanden für einen Stop-Motion-Film im Rahmen unseres Adventskalenders 2018.

[DIY] Der andere Adventskalender

[DIY] Der andere Adventskalender

Adventskalender sind für Kinder und Erwachsene spannend und verkürzen uns die Zeit bis Weihnachten. Dieser Adventskalender kommt ganz ohne Schnickschnack aus, ist nachhaltig, selbstgemacht und immer wieder verwendbar.

Fünf Fragen am Fünften

Fünf Fragen am Fünften

Fünf Fragen am Fünften by Luzia Pimpinella beantworte ich doch sehr gerne. Es geht um Tagesgeschehen, Informationskanäle, Verzicht und einem nutzlosen Talent. Gibt es das überhaupt, ein nutzloses Talent?

Smartphone mit 18!?

Smartphone mit 18!?

Frankreich hat Smartphones an den Schulen verboten, zumindest so lange die Schüler und Schülerinnen nicht ausdrücklich aufgefordert werden diese zu benutzen. Und auch in Deutschland diskutiert man wieder, ob Schüler und Schülerinnen ein Smartphone mit in die Schule nehmen dürfen oder ob es verboten werden soll. Andererseits steht Deutschland vor der Bewältigung der zunehmenden Digitalisierung der Gesellschaft, der Arbeitswelt und auch des Bildungsbereiches. Wie soll man all dieses miteinander vereinbaren?

Manfred Spitzer fordert schon seit langem, dass ein eigenes Smartphone erst ab 18 Jahren erlaubt sein sollte. Medienpädagogen wie Jöran Muuß-Merholz und Medienwissenschaftler hingegen fordern mehr Medienkompetenz und die Nutzung des Smartphones auch fürs Lernen. In Berlin läuft gerade eine große Werbekampagne sich mehr mit dem eigenen Kind zu beschäftigen und das Smartphone zur Seite zu legen. Das gefällt nicht allen wie der Text von Alu von Großeköpfe zeigt. Kinder in Hamburg fordern mit einer Demo mehr Aufmerksamkeit von ihren Eltern. Na, wie soll ich mich denn jetzt verhalten? Und wie deute ich diese ganzen Artikel und Aussagen?

Der Mittelweg

Wie so oft kann ich mich in vielen Punkten bei den unterschiedlichsten Akteuren wiederfinden und merke, dass es eine Verquickung von vielen verschiedenen Themenbereichen ist:

Eva Holtmann | CC BY SA

Smartphonenutzung erst ab 18 Jahren halte ich für realitätsfern wie vermutlich viele von euch. Allerdings vertrete ich klar die Auffassung, dass eine eigenes Smartphone frühestens (!!!) ab der weiterführenden Schule (hier in NRW ab ca. 10 Jahren) sinnvoll ist. Vorher hat kann ein Kind die komplexen Funktionen eines Smartphones gar nicht erfassen. Eine langsame Heranführung, ein Handyführerschein und immer noch eine Auge drauf von den Eltern ist auch dann unerlässlich. Hier greift zum ersten Mal die Forderung nach mehr Medienkompetenz und einer Verankerung im Lernplan.

Eva Holtmann | CC BY SA

Smartphone als Übel aller Probleme?

Zusammenhang zwischen Smartphonenutzung, Aufmerksamkeitsschwäche/-störung, Hyperaktivität und Bewegungsmangel – puh, ich habe jetzt nicht alle Studien gelesen. Aber klar ist auch hier greift die Forderung nach Medienkompetenz und einer Verankerung im Lehrplan. Dennoch ist dieses auch oder vor allem abhängig von den Eltern. Wie leben sie es ihren eigenen Kindern vor? Selber oft am Daddeln und am Smartphone/Tablet/PC oder doch oft draußen in der Natur, am Sporteln oder kreativ sich auslebend? Wenn man nun bedenkt, dass Kinder vor allem durch Nachmachen lernen, dann wird einem schnell klar, dass ein Verbot für Kinder kaum Auswirkungen haben wird. Viel mehr ist es an uns Erwachsenen ihnen ein sinnvollen Umgang mit digitalen Medien vorzuleben.Ein Krankheitsbild wie ADS/ADHS mit der Smartphonenutzung zu verknüpfen halte ich für gefährlich. Gibt es dazu belegbare Studien? Ich weiß es nicht. Einen Zusammenhang zwischen deutlich hohem Medienkonsum und Bewegungsmangel und daraus ggf resultierendem Übergewicht und Konzentrationsschwächen kann ich mir hingegen gut vorstellen, denn das kann ich bei mir selbst gut beobachten. Bewege ich mich zu wenig, nehme ich zu. Sitze ich zu lange am Bildschirm, bewege ich mich automatisch weniger und meine Konzentration lässt auch nach. Am Abend bin ich gereizt, müde und ungeduldig, darunter leiden die Kinder dann durchaus und ich und der Mann und die Beziehung etc.. Deshalb müssen wir als Erwachsene zuerst an uns arbeiten und uns reflektieren, um dann ein Vorbild für unsere Kinder sein zu können (aber das wisst ihr sicherlich, denn da erzähle ich euch nichts Neues).

Eva Holtmann | CC BY SA

Smartphone in der Schule? Ja oder nein?

Prinzipiell ja! Aber als Arbeitsmittel, als Werkzeug, dass das Lernen unterstützt. Bietet den Schülerinnen und Schülern genügend Anreize sich in den Pausen mit anderen Dingen zu beschäftigen als mit dem Smartphone. Und wer schon einmal zur Großen Pause auf einem Schulhof war, der weiß, dass das durchaus klappen kann und viele gar nicht nur am Smartphone sind. Das Smartphone als Werkzeug einsetzen heißt es für den Unterricht zu nutzen, zum Beispiel zur Recherche oder zum Abfotografieren des Tafelbildes, dass man dann zuhause in Ruhe ordentlich ins Heft übertragen kann. Zum Recherchieren oder vorbereiten von Präsentationen sollten noch viel besser Laptops, Tablets oder PCs zur Verfügung stehen, allerdings ist das momentan nicht der Fall und wird auch angesichts der Probleme und der chronischen Unterfinanzierung unseres Bildungssystems in kürzester Zeit nicht zu realisieren sein.

Liebe Schule, liebe Lehrer und Lehrerinnen ergreift die Chance den Kindern und Jugendlichen zu vermitteln wie man mit den neuen Möglichkeiten der Digitalisierung umgehen und arbeiten kann. Zeigt ihnen die Werkzeuge auf, die sie uns bietet. Natürlich darf dabei ein kritischer Blick nicht fehlen und Gefahren müssen aufgezeigt werden. Aber nicht mit dem erhobenen Zeigefinger. Als Mittel zur Vermittlung sind Smartphone, Tablet und Laptop die richtige Wahl, denn Schwimmen lernt man nur im Wasser. Theorie ist hilfreich, Praxis aber notwendig.

Baustelle

Baustelle

Baustelle! Wir arbeiten im Hintergrund und bitten noch um etwas Geduld.