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Der Garten im Juni oder vom Wachsen, Gedeihen, Gießen und Ernten

Der Garten im Juni oder vom Wachsen, Gedeihen, Gießen und Ernten

Vor fast einem Monat habe ich von unserem etwas holprigen Start ins Gartenjahr 2020 erzählt. Ein Monat ist für einen Garten im Frühling eine riesige Zeitspanne, in der unheimlich viel passiert. Gerade jetzt im Mai und Juni kann man den Pflanzen, egal ob Blume, Obst- […]

#30am30 30 gute Momente im Mai

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Der Mai 2020 kam anders daher als ich ihn noch Anfang des Jahres mir erträumte hatte. Es gab viele Sonnentage, leider viel zu wenig Regentage und weiterhin Homeschooling, Homeoffice und kaum Kontakt mit anderen Menschen. Doch damit wir uns später nicht nur an Negatives erinnern […]

Der Frühlingsgarten oder von Erfolgen und Misserfolgen

Der Frühlingsgarten oder von Erfolgen und Misserfolgen

Noch bevor der Frühling so richtig da ist, juckt es mir bereits in den Fingern: Ich will in den Garten. Doch da ist im Februar ja kaum etwas zu machen, deshalb setze ich mich jedes Jahr zu Anfang des Gartenjahres an den Wohnzimmertisch und hole meine Gartenbücher und mein Gartentagebuch aus dem Schrank sowie den Kasten mit den Sämereien. Planung ist schließlich alles – auch wenn ich diese garantiert noch mindestens fünf Mal über den Haufen schmeiße während des Gartenjahres.

Planung für das Gartenjahr 2020

So war es auch in diesem Jahr. Mitte Februar fand man mich am Wohnzimmertisch in einem Chaos an Büchern, Sämereien und Zeitschriften. Meine aktuellen Lieblingsbücher sind allesamt aus dem GU Verlag: „Gärtnern mit dem Hochbeet“, „Selbstversorgt – Das Startprogramm für Einsteiger“ und das große grüne Gartenbuch von GU, welches ich schon lange besitze und einige Male verschenkt habe. Also eine absolute Empfehlung meinerseits (Werbung aus Überzeugung, ohne Gegenwert). Zudem wird der Familienrat einberufen und alle dürfen ihre Wünsche äußeren.

Der Familienrat hat sich dann folgende Gemüse- und Obstsorten für das Gartenjahr 2020 gewünscht:
– Erdbeeren
– Brokkoli
– Minigurken
– Aubergine
– Möhren
– Kartoffeln
– Tomaten
– Mais
– gelbe runde Zucchini
– Erbsen
– Salat
– Spinat

erste Aussaat

Der nächste Schritt besteht darin, dass ich nach guten und schlechten Nachbarn schaue, damit auch alle Pflanzen gut gedeihen und möglichst von Krankheiten und Schädlingen verschont bleiben.

Eigentlich sollte es jetzt los gehen, aber …

Dann kam der März und die Coronakrise begann. Wir blieben drinnen. Ich hatte eine Einkaufsliste für die fehlenden Sämereien geschrieben, doch die Lust für einen Einkauf verging mir. Doch wenn wir im Sommer etwas ernten wollten, dann muss ich im März anfangen mit den Vorkulturen. Ich hatte mir extra Listen geschrieben, die jetzt aber irgendwie schon wieder hinfällig waren. Durch Zufall sah ich einen Post von hauptstadtgarten.de und ihrem Shop auf Instagram, in dem Carolin neben ihrem Buch auch ausgewählte Samenboxen anbot. Wir wollten kleine Unternehmen jetzt in der Krise gerne unterstützen und nach Rücksprache mit dem Mann, habe ich dann das Schrebergarten Starter-Set und Wasserspinat und Friends bestellt. Plötzlich hatte ich viel mehr Auswahl als vorher gedacht und stand wieder vor der Qual der Wahl der Sorten für unser Gartenjahr.

Die ersten Blätter des Thaibasilikums

Jetzt aber endlich:
Das Gartenjahr kann beginnen!

Ende März haben wir es endlich geschafft die ersten Samen in die Erde zu bekommen. Wie schon fast jedes Jahr war ich relativ spät dran. Aber immerhin war der Garten bereits vorbereitet und fast alle Beete waren schon abgeerntet beziehungsweise durchgeharkt. Ausgesät haben wir dann:
– Radieschen
– Tagetes
– grüne Zucchini
– Hokkaido
– Schlangengurke
– Ringelblumen
– Cocktailtomaten
– Mais
– Salat „Maikönig“
– Kohlrabi „Superschmelz“
– Erbsen
– Thaibasilikum

Einiges wurde also durch anderes ersetzt. Ich habe meine Samentütchen nach dem ersten möglichen Aussaatmonat sortiert, um einen besseren Überblick zu haben und hoffentlich nichts zu vergessen. Wir haben auch nur begrenzten Platz auf unseren Fensterbänken, um ein Tablet mit den Vorkulturen zu stellen. Es heißt also immer sich entscheiden, ob jetzt oder später. Ihr kennt das bestimmt.

Gartenfail Number one

Zudem habe ich den Spinat „Matador“ direkt in den Tomatenbeetkübel gesät. Spinat als Vorkultur zu den Tomaten ist super und klappt im Normalfall sehr zuverlässig. Wer kann denn ahnen, dass die Sonne kräftig scheint, der Himmel wochenlang blau ist und der Regen sich versteckt hält? Die lazy Gärtnerin in mir nicht und die hat dann wohl auch vergessen den ausgesäten Spinat regelmäßig zu gießen. Unser erster Gartenfail im Gartenjahr 2020. In das Beet sind dann Ende April die vorkultivierten Erbsen gewandert. Denen war es aber wohl dann zu kalt und sie kümmerten wochenlang nur so vor sich hin. Jetzt habe ich nochmal einige Erbsen direkt nachgesät und langsam kommen auch die Vorgezogenen.

Blick ins „Tomatenbeet“ mit dem kaum aufgegangenen Spinat

Mittlerweile sind alle vorgezogenen Pflanzen im Beet. Jetzt nach den Eisheiligen, die es ja nochmal so richtig in sich hatten und dem Garten noch einige kalte Nächte beschert. Zu den Vorgezogenen kommen noch einige Tomatenpflanzen, Paprika und einige andere Pflanzen, davon berichte ich ein anderes Mal.

Blick ins frisch bepflanzte Hochbeet Ende April

Tipp für euch

Lasst euch nicht unterkriegen, wenn ihr gerade euer Gartenprojekt gestartet seid. Fangt klein an. Fragt beim Nachbarn nach oder bei lieben Freunden wie sie es gemacht haben. Zu unserer Situation: Wir haben einen kleinen Garten direkt am Haus, den wir als Küchengarten und als Rückzugsoase nutzen. Die wenigen Quadratmeter versuchen wir möglichst gut auszunutzen und die Bedürfnisse aller fünf Familienmitglieder möglichst dabei zu beachten. Nicht immer leicht kann ich euch sagen.
Wie ist das bei euch? Großer Garten, Schrebergarten, kleiner Stadtgarten oder Balkon? Gärtnern kann man (fast) überall.

#30am30 30 gute Momente im April

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Diese Zeit erfordert von uns viel Kraft und Nerven. Wir alle müssen uns anstrengen, haben Sorgen und Ängste, mehr Aufgaben oder weniger, zu viel oder zu wenig Zeit. Mit diesem Artikel möchte ich mich ganz bewusst an die schönen Momente im April erinnern. Bewusst machen, […]

Gemüse und Obst aus dem eigenen Garten

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Früher saß ich bei Oma im Garten und habe Himbeeren, Stachelbeeren und Johannisbeeren in rot und schwarz genascht. Von klein auf wurden wir mitgenommen, wenn es hieß: Johannisbeerernte bei Oma. Zusammen mit den Tanten, Cousins und Cousinen haben wir (oder eher die Erwachsenen) dann die […]

Drei Wochen Norderney oder meine Erfahrungen einer Mutter-Kur

Drei Wochen Norderney oder meine Erfahrungen einer Mutter-Kur

Vor einem Jahr kam ich mit gemischten Gefühlen aus der Mutter-Kur zurück. Auf der Fähre von Norderney zurück nach Norddeich saß ich und wusste nicht so genau, ob ich aussteigen sollte oder einfach zurückkaufen die Insel wollte.

Hinter mir lagen drei Wochen allein nur für mich. Drei Wochen ohne meine Kinder. Drei Wochen ohne meinen Mann. Drei Wochen ohne die Verpflichtungen des Alltags. Und vor mir lagen viele Fragen und Ungewissheiten: Werde ich zurück in den Alltag finden? Was werden die Kinder nach drei Wochen ohne Mama sagen? Wie wird mein Mann reagieren? Haben sich die drei Wochen Pause auf unsere Beziehung ausgewirkt? Kann ich etwas Ruhe in den Alltag integrieren? Oder kehre ich zurück zu alten Gewohnheiten und verfalle in alte mUster und all die Erholung ist schnell wieder dahin?

Die Rückkehr war alles andere als einfach. Ein Gefühlschaos tobte in mir. Gleichzeitig ärgerte ich mich, dass ich die vergangenen Wochen nicht besser nutzen konnte und zur Ruhe kommen konnte, wo ich mich doch auf diese drei Wochen Pause gefreut hatte. Ich war schon mit gemischten Gefühlen auf die Fähre gestiegen, doch war voller Hoffnung wenigsten ohne Gefühlschaos zurückzukehren.

Gerne würde ich euch erzählen, dass die Sorgen völlig unbegründet waren und ich mit offenen Armen empfangen wurde. Die von mir gesetzten Ziele für den Alltag zu hundert Prozent umsetzbar waren und ich heute deutlich entspannter bin. Ich kann es euch nicht erzählen. Ich würde lügen.

Als Familie mussten wir uns zuerst wieder finden. In der Beziehung mit meinem Mann hatten wir nun einige neue Baustellen oder vielleicht besser gesagt uns sind einige Punkte aufgefallen, die wir dringend besprechen und ändern mussten. Die erhoffte Entspannung und Erholung ist nie wirklich eingetreten.

Einmal herauszukommen aus dem Alltag war Goldwert, doch letztlich war es viel zu spät! Ein Jahr zwischen Antragsstellung und Kurantritt war eine lange Zeit. Eine Zeit, in der die Erschöpfung allgegenwärtig war. Eine Zeit, die zu vielen Streits geführt hat. Eine Zeit, die gezeichneterer von Müdigkeit, Gereiztheit und einem sehr kurzen Geduldsfaden. Ein Jahr Wartezeit war für mich einfach viel zu lange und nur durch viele Bemühungen kamen wir durch diese Zeit. Ich bin meinem Mann sehr dankbar für sein Verständnis und seine Unterstützung, doch leider hat unsere Beziehung zueinander darunter sehr gelitten. Zudem ist diese Zeit auch nicht unbeschadet an unseren Kinder vorbeigegangen.

Meine Erkenntnis und mein Rat für euch und die Politik

Wartet bitte nicht bis zur völligen Erschöpfung, sondern versucht euch regelmäßig Auszeiten zu schaffen. Eine Auszeit muss nicht zwingend eine Kur sein, sondern kann auch einfach ein Wochenende oder ein Urlaub allein oder nur als Paar sein. Eine Kur kam für mich lange nicht in Frage und ich wusste lange auch nicht, dass es möglich ist eine Kur als Mutter zu beantragen und ohne meine Kinder zu fahren. Aber es ist möglich! Es braucht aber etwas mehr Zeit bis zum Kurantritt, da laut Müttergenesungswerk die Plätze für eine Mütter-Kur deutlich geringer sind und sie zum Beispiel nur fünf Häuser in ganz Deutschland haben. Hier besteht dringender Handlungsbedarf! Es braucht in unserer schnelllebigen und fordernden Gesellschaft mehr Möglichkeiten der Unterstützung für Eltern und die Möglichkeit eine vorbeugenden Gesundheitsmaßnahme wie einer Kur für alle Elternteile. Vor allem braucht es zeitnahe Möglichkeiten der Unterbringung und die Möglichkeit für Alleinerziehende ebenfalls eine Kurmaßnahme ohne die Kinder antreten zu können. Es braucht Rahmenbedingungen und Unterstützung seitens des Staates. Theoretisch hat jede Mutter die Möglichkeit alle vier Jahre eine Kurmaßnahme zu beantragen, doch wenn dieses alle tun würden, dann wären die Klinken heillos überfüllt und die Wartezeiten noch viel länger. Wie wichtig ist uns die Gesundheit von Eltern? Was passiert, wenn Eltern krank werden?

Ob ich in vier bzw. jetzt in drei Jahren erneut eine Kur beantragen werde? Ich weiß es nicht. Prinzipiell bin ich nicht so der Typ für eine Kur, doch wenn die Rahmenbedingungen sich für mich bei mir selbst nicht ändern, dann werde ich darüber nachdenken. Ich bin dieses mir und meinem Umfeld schuldig, denn niemand braucht mich gereizt und unzufrieden, weil ich völlig erschöpft bin. Euch kann ich nur auf den Weg mitgeben: Prüft ob eine Kur für euch in Frage kommt und schaut nicht erst, wenn es schon fast zu spät ist. Eine Kur ist eine vorbeugende Gesundheitsmaßnahme, die die Gesundheit erhalten soll und sie dient nicht vorrangig der Genesung, sondern der Vorbeugung von zum Beispiel Erschöpfung bis hin zum Burnout und den vielen möglichen Begleiterscheinungen.

Wunschzettel 2019

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Die Zeit rast mal wieder nur so dahin. Ich schaue am Morgen auf den Kalender und denke nur „Ups, schon November!“. Da trudelt auch schon die erste WhatsApp Nachricht mit der Fragen „Was wünschen sich deine Kinder zu Weihnachten?“ ein. Pause. Keine Ahnung. Wir haben […]

Lesswaste in den Familienurlaub

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Nachhaltig und möglichst plastikfrei leben, das ist schon im Alltag schwer, aber geht das auch im Urlaub oder vergeht einem dann das Urlaubsfeeling und von Erholung ist nichts zu spüren? Diesen Sommer ging es für uns in den Familienurlaub. Sieben Tage nur wir fünf auf […]

[#4] Fünf Fragen am Fünften – Septemberedition

[#4] Fünf Fragen am Fünften – Septemberedition

Ein neuer Monat hat begonnen. Der Herbst kommt mit großen Schritten, auch wenn es an einigen Tagen noch sommerlich warm ist. Morgens und Abends merkt man den Herbst dann schon, denn ohne Jacke ist es merklich frisch. Ein neuer Monat bedeutet auch fünf neue Fragen von der lieben Nic von luziapimpinella.de und ihr erhaltet wieder einen kleinen Einblick in meine Gefühlswelt und mein Leben.

1.Wofür bist du dir zu schade?
Puh, darüber muss ich erst einmal nachdenken. Mit zunehmenden Alter bin ich mir zunehmender zu schade gesellschaftlichen Konventionen zu entsprechen oder nach ihnen zu handeln sowie anderen Menschen gefallen zu wollen. Das klappt noch nicht immer, doch immer häufiger sage ich lautstark meine Meinung, auch wenn es eine unbequeme Meinung ist. Das stößt erfahrungsgemäß nicht immer auf Gegenliebe, doch muss es das?

2. Was isst du, wenn du frustriert bist?
Definitiv zu viel und relativ wahllos. Ich gehöre leider nicht zu den Menschen, die in schwierigen oder kniffligen Situationen die Lust am Essen verlieren. Und tatsächlich hilft dann Eis oder Schokolade und im Winter gerne mal eine heiße Schokolade. Das ist leider gar nicht figurförderlich und nach meinen Kilos zu urteilen, muss ich oft frustriert sein ;).

3. Wann bist du zum letzten Mal im Freizeitpark gewesen?
Keine Ahnung. Der letzten Zoobesuch könnte ich datieren auf Ostern, aber Freizeitpark? 10 Jahre vielleicht oder doch schon 20? Ich bin kein Freund von Fahrgeschäften und alles was sich über Kopf bewegt, schon einmal gar nicht. Noch nie. Die Kinder und der Mann fahren gerne in den Freizeitpark und zuletzt waren sie im Moviepark in Bottrop. Gerne nehmen sie dann noch meine drei Geschwister mit, die Freizeitparks ebenso lieben.
Für mich und die Familie wird es dieses Jahr hoffentlich wieder zur Allerheiligenkirmes nach Soest gehen, dass ist ein bisschen so wie Freizeitpark. Doch auch dort werde ich wohl eher kein Fahrgeschäft fahren, sondern den anderen gerne dabei zu sehen.

4. Welches Getränk bestellst du in einer Kneipe?
Ein Krefelder mit der Frage, ob sie auch wirklich Altbier als Basis nehmen. Das ist hier im Münsterland leider nicht Gang und Gäbe. Pures Bier mag ich nicht so gerne und bisher konnte mich auch noch kein Craftbeer überzeugen. Nur das Norderneyer Bier war absolut lecker und hat mich sehr überzeugt, leider kann ich es hier nicht bekommen. Wein würde ich vermutlich nie bestellen, wenn überhaupt eine Weißweinschorle oder einen californischen Zinfandel.
Wenn ich alkoholfrei unterwegs bin, was zugegebenermaßen meistens der Fall ist, dann liebe ich Rhabarberschorle oder homemade Limonaden aller Art, am allerliebsten mit Ingwer, aber immer ohne Tonicwater und auch keine Grapefruit – auch wenn das die Kellner/innen immer wieder überrascht. Aber sorry, ich mag das bittere nun mal nicht und vertrage es auch nicht gut.

5. In welcher Kleidung fühlst du dich am wohlsten?
Das ist nicht schwer: Jeans und Top oder im Winter einen Hoodie. Und am liebsten bin ich barfuß unterwegs, im Sommer in meinen Zehensandalen und ansonsten in Sneakern.


Und wie jeden Monat könnt ihr euch die Linkliste bei Nic ansehen und nach Herzenslust Herausfinden was eure Lieblingsblogger auf die Fünf Fragen geantwortet haben.

[Garten] Saisonstart

[Garten] Saisonstart

Die Gartensaison beginnt. Lest warum wir unseren Garten lieben und mit welchen Pflanzen ihr anfangen könnt, egal ob auf Terrasse oder Balkon.