Autor: sockenbergen

Jahrelang Mutter und jetzt?

Jahrelang Mutter und jetzt?

Jahrelang war ich zuhause und habe mich um die Kinder gekümmert. Ich habe das gern getan. Die Gründe waren unterschiedlich und wandelten sich mit der Zeit. Doch zu keinem Zeitpunkt habe ich es bereut.Und gleichzeitig war ich nicht nur die Mutter zuhause, sondern auch die […]

Ausblick September 2021

Ausblick September 2021

Es wird Zeit eine alte Tradition wiederaufleben zu lassen. Die Tradition einen Ausblick auf den kommenden Monat zu verfassen. Ich brauche in den nächsten Monaten ganz dringend mehr Struktur und möchte den Fokus wieder auf mich lenken. Etwas Druck von außen kann da nicht schaden […]

Erster Frühlings-Garten-Tag

Erster Frühlings-Garten-Tag

Samstag, 20. Februar 2021 der erste Frühlings-Garten-Tag in diesem Jahr ist da. Und wie in jedem Jahr juckt es mir bei den ersten frühlingshaften Sonnenstrahlen in den Fingern. Wenn dann noch die Sonne scheint, es angenehm warm ist und Mitte Februar, dann hält mich nichts mehr im Haus. So ging es direkt nach dem Frühstück, ok vielleicht eher Spätstück, nach draußen in den Garten. Zwischendurch muss man mich dann bremsen, da es ja durchaus nochmal frostig werden kann und einige Pflanzen noch Schutz brauchen.

Im Februargarten gibt es nach dem Schnee und Frost schon einiges zu entdecken. Die Schneeglöckchen blühen mit der Zwergiris um die Wette. Schade nur, dass besonders die Zwergiris meist nur wenige Tage blüht. Also schnell ein Foto für die Nachwelt festhalten. Der erste Zitronenfalter schwirrt auch schon um her und einen einsamen Marienkäfer haben wir ebenso entdecken können. Die Knospen des Flieders und des Kirschbaumes sind schon gut zu erkennen und der Rhabarber ist schon ganz zaghaft aus der Erde gekrochen.

Was wir heute gemacht haben?

Zuallererst haben wir den Kirschbaum beschnitten. Das wurde auch Zeit, da zum einen der Schnitt im Winter erfolgen sollte und zum anderen die Brutzeit der Vögel ab März beginnt und man da möglichst auf den Schnitt von Bäumen und Hecken verzichten sollte. Morgen wird dann leider der Birnenbaum endgültig gehen müssen. Ich berichtete ja bereits, dass dieser wohl Gallmücken beherbergt und nur ein Mal in 8 Jahren Früchte getragen hat. Wir müssen dann jetzt auch erstmal planen, was und wie genau dort etwas Neues entstehen wird.

Die Überreste des letzten Sommers und Herbstes wurden entfernt. Im Herbst bin ich da immer etwas faul und lasse über den Winter die meisten abgestorbenen Pflanzenreste stehen. Das hat den Vorteil, dass ich im nassen Herbst nicht nochmal in den Garten muss und zum anderen sieht es im Winter dann nicht ganz so leer im Garten aus. Im Frühjahr, wenn es dann wie heute mir in den Finger juckt, kann ich auch direkt loslegen, ohne gleich zu viel im Garten zu tun und Frostschäden zu riskieren. Unsere Totholzmauer wird somit auch wieder etwas anwachsen und vielleicht kann ja auch eine neue noch entstehen. Mehr Platz für Insekten und andere Kleinsttiere. Vom Nutzgarten habe ich das Laub entfernt und beiseite gelegt, denn dieses brauchen wir für ein neues Hochbeet als eine notwendige Schicht für ein tolles Hochbeetklima.

Was kann noch getan werden?

Als nächstes werde ich dann noch den Nutzgarten umgraben, die Erdbeerpflanzen beschneiden und unseren Frühbeetkasten mit neuem Vlies bestücken. Das aktuelle Hochbeet muss einmal gestrichen werden. Danach werden wir es mit Hummus und neuer Gartenerde auffüllen. Der Terrassentisch benötigt auch einen neuen Anstrich. Er hat unter den Schneemassen und der Kälte doch etwas gelitten. Die Gartenstühle warten noch darauf herausgestellt zu werden und die heute abgeschnittenen Äste wollen auch irgendwie noch verwendet werden. Selbstredend warten da auch noch ein große Anzahl an ungeliebten Pflanzen im Garten darauf entfernt zu werden. Unkraut jäten mache ich gerne direkt am Anfang des Jahres und das möglichst gründlich, dann können sie sich nicht so weit ausbreiten und die anderen Pflanzen haben mehr Platz zum Wachsen.

Als nächstes werden wir dann das Gartenjahr 2021 und die Neuerungen im Garten planen. Dabei hilft mir mein Gartentagebuch, um nachzusehen was wo in den letzten Jahren gewachsen ist, um die Fruchtfolge einhalten zu können. Diese ist wichtig, damit der Boden nicht zu sehr ausgelaugt wird und zum anderen Schädlinge nicht so leichtes Spiel haben, denn schließlich möchte ich eine möglichst reiche Ernte im Sommer und Herbst haben. Bei der Planung von Neuerung wie ein neues Hochbeet oder einen neuen Gartenzaun setze ich auf Stift und Papier, ganz oldschool. Inspirationen sammle ich in Gartenzeitschriften, meiner kleinen Sammlung an Gartenbüchern und auf Pinterest. Habt ihr noch Tipps für Inspirationsquellen. Als letzten Schritt im Februar wird noch ein Aussaatkalender mit den Pflanzen (Gemüse und Blumen) für das kommende Gartenjahr erstellt. Ich brauche einen Überblick, denn sonst verliere ich diesen schnell und vergesse das rechtzeitige Aussäen oft.

Woche 5 mit Schnee, viel Schnee

Woche 5 mit Schnee, viel Schnee

Juchu, im Münsterland hat es geschneit. Und nicht nur ein klitzeklein wenig wie wir das hier gewohnt sind, nein am letzten Sonntag lag der Schnee bereits am frühen Morgen ca. 15 cm hoch. Den ganzen langen Sonntag und auch Montag und Dienstag hat es unaufhörlich […]

Wie läuft es beim Homedingsdabumsda?

Wie läuft es beim Homedingsdabumsda?

Was soll ich sagen: Wir haben uns eingegroovt. Meistens läuft es ganz gut. Der Sohn überrascht uns noch immer. Die Jüngste ist immer noch Team Letzter Drücker. Die Große hatte am Ende der letzten Wochen einen absoluten Durchhänger. Unser strukturierender Wochenplan gibt uns noch immer […]

Schulwoche 2 zuhause

Schulwoche 2 zuhause

Und schon wieder ist eine Woche Schule zuhause um.
Wie war es?
Die Zeit rast, die Aufgaben sind viele und dazu kommen immer mehr Videokonferenzen, die mal mehr oder mal weniger stabil laufen. Ich musste am Donnerstag im Büro vorbeischauen und der Mann durfte die Kinder daheim mit Essen und Trinken und Zuspruch beglücken. Der Sohn überrascht uns immer mehr, denn er ist hier tatsächlich am organisiertesten und reflektiert sein Verhalten immer mehr selber. Das ist fabelhaft mit anzusehen und so manches Male hat es mir jetzt schon die Sprache verschlagen. Der kleine Mann wird wohl doch langsam erwachsen.

Die Mädels haben echt viele Aufgaben und dazu noch viele Videokonferenz on top. Es gab die ein oder andere Reiberei und die Motivation ließ hin und wieder auch sehr zu wünschen übrig, Deshalb werden wir in dieser Woche noch einmal alles etwas umstrukturieren und ich werde besonders der Jüngsten nochmal mehr zur Seite stehen bei ihren Aufgaben. So hoffe ich, dass das kommende Wochenende dann auch mal schulfrei ist, zumindest für die beiden Jüngsten. Die Große hat da echt ein riesiges Aufgabenspektrum zu bewältigen, aber das ist wohl normal in der Q1. Leider klappt es dort mit den Gruppenarbeiten nicht wirklich. Einige melden sich einfach überhaupt und man hat ja da auch wenig Möglichkeiten momentan und wie dieses dann an die Lehrkräfte zurückmelden ohne als Petze dazustehen? Fragen über Fragen.

Zumindest wird es am Freitag Zeugnisse geben. Persönlich zum Abholen in der Schule, aber zumindest kann ein Kind alle Zeugnisse mitbringen, so dass nicht drei Kinder zu unterschiedlichen Zeiten zur Schule müssen und mit vielen Menschen in Kontakt treten müssen. Wir sind positiv überrascht. Langsam haben die Lehrkräfte den Bogen heraus und auch wir werden hier immer versierter im Umgang mit dem Distanzlernen. Ich persönlich würde mir ja wünschen, dass Distanzlernen bald auch so gut verankert ist, dass Kinder mit besonderen Anforderungen an das Leben auch von Zuhause aus im Bedarfsfall dem Unterricht in ihrer Klasse folgen können. Das wäre dann ein echter Gewinn der Pandemie.

Heute starten wir in eine neue Woche mit noch mehr Videokonferenzen. Am Mittwoch wird es dann so richtig spannend, wenn alle drei Kinder und der Mann zur gleichen Zeit welche haben. Hoffen wir mal, dass der neue Glasfaseranschluss die gewünschte Datenmenge verarbeiten kann. Drückt uns mal die Daumen.
Wie läuft es bei euch?

Tag 3 und Tag 4 Ein Auf und ein Ab

Tag 3 und Tag 4 Ein Auf und ein Ab

Am Mittwoch lief es soweit ganz gut. Die Kinder haben an ihren Aufgaben gearbeitet. Die Videokonferenzen klappten. Um 10 Uhr hatte ich direkt eine Frühstückspause für mich eingeplant. Gemeinsam mit der Jüngsten dann gefrühstückt und sie dann noch ein halbes Stündchen bei ihren Aufgaben begleitet, […]

Tag 2 Sand im Getriebe

Tag 2 Sand im Getriebe

Was für ein Tag! Morgens kamen wir so gar nicht aus dem Bett und doch hat es die Tochter pünktlich zu 8:10 Uhr an den Rechner geschafft zur Videokonferenz. Ok, wenn sie denn laufen würde. Auch heute gab es massive Probleme mit iServ an der […]

Tag 1 Schule 2021

Tag 1 Schule 2021

Schultag 1 nach dem Jahreswechsel und wir starten in NRW mit Distanzunterricht, wobei das so auch schon wieder nicht stimmt. Warum? Die Große muss bereits um 7:58 Uhr in der Schule sein zur mündlichen Prüfung in Englisch. Sonderregelungen für die Q1 und die Q2 machen es möglich.

Für mich beginnt der Tag um 6:00 Uhr mit Aufstehen, Badezimmer und Tee kochen. Der Mann räumt derweil die Spülmaschine aus, packt seine Sachen und fährt zur Arbeit. Mein Arbeitstag beginnt um 06:27 Uhr. Ich sitze am Laptop im Schlafzimmer und hoffe darauf, dass das Programm fürs Mobile Arbeiten aka Homeoffice (noch) nicht überlastet ist. Es klappt. Nach der Woche Urlaub erst einmal Mails checken und auf den neuesten Stand bringen.

Um 7:18 Uhr lege ich eine Arbeitspause ein, denn um 7:30 Uhr ist fortan jetzt täglich erstes gemeinsames Treffen in der Küche. Die Große verabschieden wir und wünschen ihr viel Glück. Die Kleine bekommt ihren Kakao und die Bitte sich anzuziehen. Der Sohn möchte noch seine Doku zu Ende sehen. Sie geht noch 6 Minuten. Ok. Dann aber alle ab nach oben an ihren Schreibtisch. Und auch ich kann mich wieder ans Arbeiten setzen. Ich hätte da noch eine Frage an die Kollegin, doch irgendwie kann ich nichts verstehen. Technik – aber nein, es liegt mir, denn man sollte den Laptop nicht auf tonlos stellen, wenn man etwas hören möchte. Anfängerfehler.

8:35 Uhr den Sohn an die anstehende Videokonferenz mit dem Klassenlehrer erinnern. Doch das Starten der Videokonferenz ist in Dauerladekreisel. Der Sohn flucht über das Wlan und geht nach unten, doch dort ist es nicht besser. Ich unterbreche dann mal die Arbeit und versuche mich am Problemlösen. Es scheint am Server zu liegen und keinesfalls an unserem Wlan. Aufatmen auf meiner Seite, denn das Problem ließe sich schwieriger lösen. Die Jüngste kommt herein und zeigt uns eine Email ihrer Klassenlehrerin, dass iServ total überlastet ist und die Videokonferenzen heute ausfallen.

Um 9:05 Uhr geht es dann für uns alle weiter, jeder an seinem Arbeitsplatz. Die Große kommt zwischendurch noch wieder. Wir installieren noch eine GoodNotes auf den iPads, damit die beiden Kleinen direkt auf dem iPad schreiben können und die Dateien dann in iServ für ihre Lehrer:innen hochladen können. Irgendwann gesellt sich die Jüngste zu mir ins Schlafzimmer und arbeitet dort weiter.

Etwas verspätet mache ich um 12:55 Uhr den Laptop aus. Arbeitspensum für heute erledigt. Jetzt fix das Mittagessen vorbereiten: Schupfnudeln mit Sauerkraut. Das geht schnell und um 13:20 Uhr sitzen wir zu viert am Tisch und essen. Danach wird von Hagel, Gewitter, Schnee, Sturm, Eiseskälte gesprochen, doch ihr lieben Kinder es tut mir leid, eure Mutter kann tatsächlich noch gut sehen und sieht nichts davon. Auf dem Plan steht 13 Uhr Mittagessen mit anschließendem Spaziergang. Schuhe, Jacke, Schal und Mütze und ab geht es eine kleine Runde durch die Nachbarschaft. Kurzer Stopp bei der Oma „Hallo“ sagen – natürlich gemäß der neuesten Regeln mit Abstand. Eine steht an der Haustür und wir anderen stehen auf der anderen Straßenseite und winken herüber, geht auch nur, weil es keine stark befahrene Hauptstraße ist.

14:00 Uhr Wir sind zuhause angekommen und drei von vieren machen jetzt Mittagspause. Die Große ist schon wieder fleißig. Der erste Abgabetermin ist heute um 16 Uhr und den will sie definitiv einhalten. Die Jüngste vermisst zwei Arbeitsblätter in Musik, also doch noch eine Mail an die Lehrkraft schreiben.

Haushalt, chillen, Wäsche – was man halt so macht. Jede:r geht hier ein eigenen Weg. Dieses ständige Aufeinanderhocken erfordert Pause für uns alle.

17:00 Uhr Gleich kommt der Mann nach Hause. Eventuell trinken wir noch einen Kaffee zusammen, dann gibt es irgendwann Abendessen für alle und vielleicht noch eine heiße Badewanne für mich mit einem Buch oder einem Podcast, vielleicht wird es aber auch einfach nur abhängen auf der Couch oder noch ein gemeinsamer Spaziergang. Den Laptop fahre ich nun herunter, während oben die Große noch für Sport eine Choreographie einstudiert. Montag halt, denn da hat sich sonst auch von 7:50 Uhr bis 17:15 Uhr Schule. Noch ist sie motiviert, ich lasse sie.

Bis morgen.

Die Idee zum Aufschreiben des Tagesablaufes während der Schulschließung kommt von Caro. Ob ich das nun wirklich täglich mache, werde ich euch nicht versprechen. Doch ich mache mir oft so viele Gedanken und die müssen raus und deshalb möchte ich wieder öfter bloggen und euch daran teilhaben. Deshalb wird es hier hoffentlich wieder einen bunten Mix in den nächsten Monaten geben.

5. Januar 2021 #wmdedgt

5. Januar 2021 #wmdedgt

Guten Morgen um 9:00 Uhr. Ausschlafen können ist schon etwas Tolles und so genießen wir die gemeinsamen freien Tage und liegen gerne auch mal länger im Bett. Heute durfte ich alleine aufstehen, in Ruhe duschen und ganz langsam wach werden. Als erstes direkt dann mal […]