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#02-22 WMDEDGT

2022 ist es eine gute Idee mal wieder mit WMDEDGT durchzustarten. Was machst du eigentlich den ganzen Tag an einem 5. des Monats? Tagebuchblogging at it’s best. Let’s start.
Wer mehr lesen möchte: Frau Brüllen sammelt seit April 2013 einmal im Monat.

Das erste Mal wach um 5 Uhr. Ey Körper, ich habe URLAUB! Also nochmal umdrehen und erst um 7:49 Uhr wieder aufwachen. Ob das jemals mit den Rückenschmerzen und der Verspanntheit am Morgen aufhört? Langsam also, bis das Telefon klingelt. Früh am Morgen habe ich damit immer so meine Probleme, es könnte ja etwas Wichtiges sein. Fix zum Telefon: Eine unbekannte Nummer. Keine Lust auf Werbeanrufe, wir lassen es klingeln. Die Jüngste steht ebenfalls neben mir vorm Telefon. Die eine verabschiedet sich ins Bad, die andere chillt noch etwas im Bett. Ferien eben.
Der Mann ist bereits auf dem Weg den Sohn abzuholen. Ich mache mir einen ersten Tee. Yoga oder Büroarbeit? Büroarbeit. Am Anfang des Jahres wird hier immer fleißig sortiert, abgeheftet, Betreuungsbericht geschrieben. Außerdem muss ich noch einiges für meine Mutter regeln.

4 Stunden später sind alle Finanzen geregelt, drei Briefe an Institutionen geschrieben und es gibt tatsächlich eine Scheibe Brot mit Frischkäse und getrockneten eingelegten Tomaten. Essen habe ich irgendwie vergessen. Zwischenzeitlich auch noch den Planer der Jüngsten gesucht und mit dem Mann via Videoanruf über neueste Anschaffungen vom Möbelschweden sinniert. Jetzt zusammen mit der Großen eine Pause auf der Couch mit einem weiteren Tee und dem Qualifikationsspringen fürs dritte Springen der Vierschanzentournee.

Das Telefon klingelt: „Sollen wir etwas zu essen mitbringen?“ Kuchen wäre toll. So kommt es, dass wir um 15 Uhr zu fünft gekauften Kuchen essen und Kaffee trinken. Hektik kommt auf. Die Jüngste will unbedingt ihr Zimmer umstellen, der Mann stresst sich und will am liebsten Getränke holen, HWR ausräumen und Zimmer umstellen gleichzeitig machen. Erst einmal tief durchatmen.

Der Sohn verzieht sich in sein Zimmer. Die Große sucht im Netz nach Kuscheltieren, weil sie ja zu Weihnachten keines bekommen hat. Wir Rabeneltern. Die Jüngste will JETZT ihr Zimmer umstellen, aber irgendwie passt das alles nicht. Gemeinsame „Begehung“ des Ausgangsobjektes. Enttäuschung, weil nicht alles so passen wird, wie sie es sich vorgestellt hat. Es scheint aber einen Ausweg zu geben. Der Mann bleibt und hilft, ich sitze wieder am Laptop und sortiere noch einige Fotos. Irgendwann hätte ich gern das Fotobuch für 2017 (!!!) fertig. Vorsortiert sind sie jetzt fast. Nebenbei läuft die Vierschanzentournee. Doch zuerst noch das Wohnzimmer aufräumen: Alle leeren Getränkeflaschen ins Carport bringen, Kaffeegeschirr in die Spülmaschine verräumen und die sortieren Papiere in die passenden Ordner heften.

Streit schlichten. Wogen glätten. Bei der Zimmerumstellung helfen. Pizza bestellen – zum Kochen hat heute keiner mehr Lust. und die Küche ist leider auch noch nicht aufgeräumt. Die Pizza kommt. Das Zimmer ist umgestellt. Perfektes Timing und als alle fertig sind, bricht dann doch wieder ein Streit aus als wären sie fünf. Streit um das letzte Glas der Zitronenlimonade. Man kann schließlich morgen auch keine kaufen. Drei Kinder verschwinden in ihren Zimmer, die Eltern auf die Couch. Für heute ist Schluss. Im TV nur noch Greys Anatomie.