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Ausblick September 2021

Ausblick September 2021

Es wird Zeit eine alte Tradition wiederaufleben zu lassen. Die Tradition einen Ausblick auf den kommenden Monat zu verfassen. Ich brauche in den nächsten Monaten ganz dringend mehr Struktur und möchte den Fokus wieder auf mich lenken. Etwas Druck von außen kann da nicht schaden […]

Erster Frühlings-Garten-Tag

Erster Frühlings-Garten-Tag

Samstag, 20. Februar 2021 der erste Frühlings-Garten-Tag in diesem Jahr ist da. Und wie in jedem Jahr juckt es mir bei den ersten frühlingshaften Sonnenstrahlen in den Fingern. Wenn dann noch die Sonne scheint, es angenehm warm ist und Mitte Februar, dann hält mich nichts […]

Woche 5 mit Schnee, viel Schnee

Woche 5 mit Schnee, viel Schnee

Juchu, im Münsterland hat es geschneit. Und nicht nur ein klitzeklein wenig wie wir das hier gewohnt sind, nein am letzten Sonntag lag der Schnee bereits am frühen Morgen ca. 15 cm hoch. Den ganzen langen Sonntag und auch Montag und Dienstag hat es unaufhörlich sachte weitergeschneit. Alles wurde mit der wunderbaren weißen Pracht leise zugedeckt. Jeden Morgen bin ich fortan barfuß durch den Schnee im Garten gestapft. Ein Relikt aus der Kur, bei der wir durch die kalte Nordsee gegangen sind. Einfach herrlich.


Leider war die Woche arbeits- und schultechnisch nicht annähernd so entspannt. Dank der Schneemassen blieben viele Kollegen und Kolleginnen zuhause – und das war auch sehr ratsam. Leider hat das unser Arbeitssystem nicht so gut hinbekommen. Wer sich nicht morgens zwischen 6 Uhr und 7:15 Uhr angemeldet hatte, der konnte erst am Nachmittag ins Programm und seine Arbeitszeit fröhnen. Die Kinder hatten hier viele Videokonferenzen und brauchten immer mal wieder einen Laptop dafür. Der Mann arbeitete auch die halbe Woche zuhause und so arbeitete ich oft morgens zwei Stunden und dann am späten Nachmittag nochmal. In der Zwischenzeit half ich den Kindern bei ihren doch recht umfangreichen Aufgaben, machte Essen, den Haushalt und allerlei Zeugs, denn nicht nur mein Arbeitslaptop war belegt, sondern auch eigentlich alle Räume. So bliebt oft nur die Küche oder das Bett. Alles irgendwie unbefriedigend. Ab Donnerstag war der Mann dann aber wieder im Büro und alles lief etwas entspannter.


Die Nachmittage waren dann geprägt von Spaziergängen im Schnee und unserer hauseigenen Minirodelbahn im Garten. Welch ein Spaß für die beiden Jüngeren diese zu bauen und immer wieder daran zu feilen bis sie endlich ein kleines Stückchen auf den Popo-Rutschen rodeln konnten. Das Wochenende war irgendwie murks. Der Samstag völlig verkorkst. Beim Einkaufen war die Hölle los und der Edeka fast leer gefegt. Das was wir eigentlich geplant hatten, mussten wir dann umwerfen. Der strenge Frost hat mehrere Getränkeflaschen trotz Schutz zerplatzen lassen. Der Sonntag war etwas freundlicher. Zuerst ein misslungenes Nähprojekt, dann aber ein versöhnlicher langer Spaziergang durch die Natur und den Schnee und das bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel. Und abends dann noch ein Highlight: Via Ebay Kleinanzeigen konnten wir einen Ohrensessel samt Hocker ergattern und das sogar zu einem absolut fairen Preis.


Letztlich bin ich ganz versöhnlich mit der Woche und hoffe auf eine tolle, entspanntere neue Woche ohne Motivationsprobleme, zu vielen Aufgaben und keinen Termin- und Arbeitsstress.

Wie läuft es beim Homedingsdabumsda?

Wie läuft es beim Homedingsdabumsda?

Was soll ich sagen: Wir haben uns eingegroovt. Meistens läuft es ganz gut. Der Sohn überrascht uns noch immer. Die Jüngste ist immer noch Team Letzter Drücker. Die Große hatte am Ende der letzten Wochen einen absoluten Durchhänger. Unser strukturierender Wochenplan gibt uns noch immer […]

Schulwoche 2 zuhause

Schulwoche 2 zuhause

Und schon wieder ist eine Woche Schule zuhause um. Wie war es?Die Zeit rast, die Aufgaben sind viele und dazu kommen immer mehr Videokonferenzen, die mal mehr oder mal weniger stabil laufen. Ich musste am Donnerstag im Büro vorbeischauen und der Mann durfte die Kinder […]

Tag 3 und Tag 4 Ein Auf und ein Ab

Tag 3 und Tag 4 Ein Auf und ein Ab

Am Mittwoch lief es soweit ganz gut. Die Kinder haben an ihren Aufgaben gearbeitet. Die Videokonferenzen klappten. Um 10 Uhr hatte ich direkt eine Frühstückspause für mich eingeplant. Gemeinsam mit der Jüngsten dann gefrühstückt und sie dann noch ein halbes Stündchen bei ihren Aufgaben begleitet, bevor ich selbst mich wieder an den Laptop setzte. Die Jüngste hat dann noch für ein weiteres halbes Stündchen gearbeitet und dann für das Mittagessen gesorgt. Absolut freiwillig mit ihrem Becherkochbuch. Es gab Nudelauflauf Napoli. Um 13 Uhr dann Mittagspause, noch fix einen Salat geschnippelt und dann leckeren Nudelauflauf vom stolzen Kind gegessen.

Und dann haben sie mich alle drei überrascht. Ich hatte nämlich eigentlich überhaupt keine Lust auf einen Spaziergang, doch direkt nach dem Essen sind sie aufgestanden und haben sich ihre Schuhe und Jacken angezogen. Da konnte ich dann ja schlecht nein sagen. Es regnete allerdings fies und so sind wir nur eine klitzekleine Runde um den Block gelaufen. Aber wir waren draußen und ich bin echt stolz auf die drei!

Danach ging es für alle wieder an den Schreibtisch. Leider zog sich das Arbeiten dann doch noch eine Weile, da immer mal wieder einer von den dreien Fragen hatte und ich immer wieder unterbrochen wurde. Um 16:30 Uhr dann aber endlich Feierabend. Fühlt sich schon fast wie ein Vollzeitjob an, dabei sind es doch eigentlich nur 5 Arbeitsstunden im Job. Doch es macht mir immer noch Spaß und geht gut von der Hand.

Eigentlich wollte ich fix die Küche aufräumen, doch da bog der Mann in die Einfahrt ein. Kurzer Schnack und irgendwie hatte ich die Schuhe wieder an. Geplant war ein kurzes Ründchen durch die Gegend, geworden sind es dann 4,5 km. Einfach mal miteinander reden, Abstand von Arbeit und Haushalt bekommen. Als wir dann die Tochter von den Großeltern einsammeln wollten (übrigens der einzige Kontakt), da war sie doch schon glatt zuhause.

Abends wollte ich dann in den Badewanne, als die Jüngste fragte, ob ich ihr einen Zopf flechten könnte. Klar, ist kein Ding, geht ja schnell. Falsch gedacht. 1,5 Stunden später hatten wir ihre Haare zweimal gewaschen und zu zweit ganz vorsichtig alle Knoten und die schon am verfilzenden Haare auseinander gekämmt. Danach war ich dann reif fürs Bett.

Tag 4

Schon Donnerstag. Heute also noch einmal arbeiten und dann ist Wochenende. Denn ich habe momentan nur eine 4 Tage Woche. Den Wecker mal um eine Stunde früher stellen. Warten darauf, dass der Mann das Bad verlässt und selbst rein. Um 6:17 Uhr fuhr der Laptop hoch. Der Plan war die 5 Stunden möglichst bis Mittag zu schaffen oder wenigstens 4. Aber wie das so wunderbar mit Plänen ist, sie funktionieren halt nicht, wenn da noch mehrere Faktoren wie zum Beispiel Kinder eine Rolle spielen. Die Mädels habe ich um 7:15 Uhr geweckt. Unser Frühaufsteher war bereits wach. Frühstück für alle machen oder was sich bei uns so Frühstück nennt: Einer isst ein Glas Joghurt. Eine bekommt eine Tasse Tee und einen Thermobecher Tee. Die nächste lieber einen Kakao. Als ich gerade wieder am Laptop saß, die erste Unterbrechung: „Ich kann mich überhaupt nicht konzentrieren. Ich bin so müde.“ – Ok, dann heute ein etwas ausgiebigeres Frühstück für dich. Du wirst erstmal wach, ich mache dir Frühstück. Kakao, Toastbrot und Orange ok?

Wieder oben angekommen, kommt die Große bemitleidenswert herunter. Sie sieht nicht gut aus, klagt über Kopfschmerzen und Übelkeit. Wie gut, dass der Tee schon fertig ist. Ihr verordne ich erst einmal Ruhe, Schmerzmittel und ein Wärmekissen inklusive kurzer auflockernder Massage des Nackens. Die Arbeit ruft. Es ist ja auch schon fast neun Uhr. Eine kurze Ermahnung an die anderen beiden, dass sie bitte ihre Aufgaben machen sollen. Ich also wieder an den Laptop. Um kurz nach elf beschließe ich dann Mittagspause zu machen. Das Mittagessen muss heute so oder so eher auf den Tisch, weil der Sohn um 13:20 Uhr bereits wieder eine Videokonferenz hat. Zudem ist die Luft irgendwie raus durch ständige Unterbrechungen und die Große hat Redebedarf, weil sie ihr Facharbeitsthema nicht schreiben darf, sondern sich ein anderes suchen muss. Wogen glätten, darin bin ich mittlerweile total gut.

Küche aufräumen. Pause erlauben für die Kids. Mittagessen kochen und essen. Der Sohn ist pünktlich zur Videokonferenz fertig. Die Mädels und ich laufen heute zu dritt und dieses Mal auch eine deutlich größere Runde als die letzten Tage; fast 3 km sind es am Ende. Das tat wirklich gut. Der Sohn darf dann erstmal eine Pause machen. Die beiden Mädels sollen sich nochmal an die angefangenen Aufgaben setzen. Und ich – na klar, noch eine Stunde arbeiten.

16 Uhr Das war ein Satz mit X, denn die Jüngste findet Youtube einfach viel interessanter als ihre Deutschaufgaben. Dann jetzt aber gemeinsam, denn die Aufgaben müssen heute Abend noch abgegeben werden. Erst muss die Laune so richtig in den Keller, Mama angefaucht werden und am liebsten alles kurz einmal hinschmeißen, bis es dann doch geht. 30 Minuten konzentriertes Arbeiten muss dann jetzt auch reichen. 17:25 Uhr Endlich Feierabend. Der Mann hat derweil den Sohn unterstützt. Wie eine Religionskritik geschrieben wird, weiß ich dank der Großen nun auch. Fortbildungen sind immer gut. Humor nicht verlieren.

Der Abend wieder ruhig. Keine Lust mich zu bewegen. Die Badewanne hat mich wieder nicht gesehen und im TV, naja ok dann halt „Der Bergdoktor“ – ich schaue gerne mit dir mein Schatz.

Doch dann kam der Knaller. Als wir nach der Nachrichten nach oben sind, um ins Bett zu gehen, sitzt der Sohn noch am iPad: „Ich bin noch auf iServ und bearbeite noch einige Aufgaben.“ und auch die Jüngste „ich mache noch Bio, damit ich morgen nicht so viel habe.“ Hallo? Sind das meine Kinder? Warum sind die jetzt gerade so pflichtbewusst? Ich bin dann auf morgen gespannt. Der Mann wird im Homeoffice sein und ich habe meinen ersten arbeitsfreien Freitag. Vielleicht dann doch endlich ein Bad mit gutem Buch. Wer weiß.

Tag 2 Sand im Getriebe

Tag 2 Sand im Getriebe

Was für ein Tag! Morgens kamen wir so gar nicht aus dem Bett und doch hat es die Tochter pünktlich zu 8:10 Uhr an den Rechner geschafft zur Videokonferenz. Ok, wenn sie denn laufen würde. Auch heute gab es massive Probleme mit iServ an der […]

Tag 1 Schule 2021

Tag 1 Schule 2021

Schultag 1 nach dem Jahreswechsel und wir starten in NRW mit Distanzunterricht, wobei das so auch schon wieder nicht stimmt. Warum? Die Große muss bereits um 7:58 Uhr in der Schule sein zur mündlichen Prüfung in Englisch. Sonderregelungen für die Q1 und die Q2 machen […]

5. Januar 2021 #wmdedgt

5. Januar 2021 #wmdedgt

Guten Morgen um 9:00 Uhr. Ausschlafen können ist schon etwas Tolles und so genießen wir die gemeinsamen freien Tage und liegen gerne auch mal länger im Bett. Heute durfte ich alleine aufstehen, in Ruhe duschen und ganz langsam wach werden. Als erstes direkt dann mal eine Maschine Wäsche in die Waschmaschine packen und diese anstellen. Dann wartet die Spülmaschine darauf ausgeräumt und das Geschirr von gestern Abend wieder hineingeräumt zu werden. Fix noch die leeren Flaschen ins Carport räumen und die Vögel füttern. Eine kurze Pause mit dem ersten Tee und dem Smartphone auf dem Sofa, als auch schon das erste Kind nach unten kommt, weil das Bad besetzt ist.

10:00 Uhr Ich wecke die anderen beide Kinder inklusive Übernachtungsbesuch. Koordinieren wer wann jetzt ins Bad darf, damit es nicht schon direkt am Morgen den ersten Streit gibt. Der Mann fährt Brötchen holen und ich decke derweil den Frühstückstisch. Abräumen werden ihn dann die Kinder.

Ein spätes Frühstück wird hier immer mehr zelebriert. Um 12:00 Uhr geht es weiter. Die große Tochter hat sich vor vielen Wochen sprich im Sommer einen Stoff bei mirarostock ausgesucht. Ein Rock soll daraus werden. Da sie stets genaue Vorstellungen hat, frage ich nach einem Schnittmuster bzw. einer Vorlage/Skizze. Sie gibt mir einen älteren Rock und wir nehmen Maß von ihr. Wie lang soll der Rock werden? Bitte nicht zu lang, Mama.

Bevor es weitergeht, Streit schlichten zwischen der Jüngsten und ihrem Besuchskind. Das war absehbar. Auf der Uhr stehen schon 2.000 Schritte, nur im Haus. Ob es heute einen Spaziergang gibt?

12:30 Uhr Skizze vom Rock machen. Arbeitsschritte skizzieren und Veränderungen aufschreiben. Nach einem kurzen Telefonat mit der Tochter, weil ich keine Lust habe nach oben zu laufen, ist klar, dass sie auch gerne noch eine Tasche im Rock hätte und er einen Reißverschluss bekommt. Zuschnitt. Das geht noch recht schnell.

Ich fange anzunähen und hoffe, dass es schnell geht.
1. Unterbrechung: Die Jüngste möchte sich profilieren und zeigen, dass sie machen kann, was sie will. Klar, man möchte vor seiner Freundin gerne als cool dastehen. Sorry, aber aufs Carportdach geht es dennoch nicht. Nach 20 Minuten Krisenintervention, viel reden und noch mehr kitzeln, ist zwar nicht alles geklärt, aber ich kann mich wieder dem Rock widmen. Ist ja auch erst 14:00 Uhr.

Entscheidungen stehen an: Welcher Reißverschluss darf es sein? Dunkelbraun, dunkelrotbraun oder knallgelb? Der Rock wird langsam. Der Mann bringt den Besuch nach Hause inklusive ihrer Sachen. Die Krisenintervention war wohl doch nicht erfolgsversprechend.

15:30 Uhr Alle ans Zähneputzen erinnern. Der Mann geht gleich mit den Kinder zum Zahnarzt. Sein Job, ich bin froh drum. Aber wo sie die Unterlagen vom Kieferchirurgen? Er sucht und sucht und fragt und fragt. Die Konzentration auf den Rock ist weg. Wir suchen gemeinsam. Unauffindbar. Die Rasselbande zieht los. Zwischendurch eine kurze Zwischenanprobe des Rocks, damit er hoffentlich passen wird am Ende. Ich mache eine kurze Pause, mache mir eine heiße Schokolade und schaue Skispringen. Wir haben mittlerweile 16:30 Uhr.

17:00 Uhr Die letzten Nähte werden gemacht. Die Tochter probiert ihn an. Passt. Beim schließen der letzten Nähte mit der Hand am Reißverschluss und der Tasche, fällt dann doch noch ein Fehler auf: Ein Tasche sollte nur eine Öffnung haben, oder? Und Mist, man näht die Taschenbeutel auch nicht an zwei Rockteilen fest. Also nochmal auftrennen und neu zusammensetzen. Fertig um 18:15 Uhr.

Ich sitze müde auf dem Sofa. Der Fernseher läuft noch. Der Mann bietet sich an Essen zu machen. Ich bin froh drum, die Luft ist raus. Irgendwann döse ich ein. Mittagsschlaf um 18:30 Uhr.

19:20 Uhr Es gibt Abendessen. Ich darf mich an den gedeckten Tisch setzen. Verschlafen. Heute geht nicht mehr viel. Kein Spaziergang. Die familientaugliche Lieblingsarztserie wird in einer Doppelfolge ausgestrahlt. Dann abends spät noch Nachrichten. Natürlich hatten wir uns schon informiert, dass der Lockdown verlängert und teils verschärft wird. Für uns nur bedingt problematisch. Ob Frau Gebauer sich diesmal an die Vorgaben der Ministerkonferenz hält oder doch wieder ihr eigenes Ding durchzieht, wird sich so oder so erst morgen zeigen. Ein fader Beigeschmack bleibt: Den Eltern wird die Verantwortung weiterhin zu geschoben, die Kinder müssen zuhause bleiben, aber die Unternehmen bekommen keine strengen Auflagen. Ob unser Arbeitgeber jetzt mal klare Kante zeigt und alle ins Homeoffice schickt, bei denen es möglich ist, oder muss das auch weiterhin jede:r Arbeitnehmer:in für sich selbst entscheiden?

23:15 Uhr Wir gehen Richtung Bett. Zuerst noch bei den Kindern vorbeischauen. Eines von dreien schläft bereits. Den anderen beiden raten wir zu schlafen. Wir diskutieren noch etwas. Licht aus. Ich kann nicht schlafen. Zu viele Gedanken im Kopf.

01:30 Uhr Ich liege immer noch wach. Neben mir schnarcht der Mann leise und friedlich vor sich hin. Er stört mich nicht, nur diese Ungewissheit wie es jetzt weitergeht. Wird die Schule endlich ein durchdachtes digitales Konzept haben und umsetzen oder bleibt es bei Arbeitsblättern? Ich ärgert es so. Es gibt genügend didaktische Konzepte und Modelle, Möglichkeiten des kollaborativen Lehrens unter anderem unter dem Stichwort OER. Ich kenne so vieles aus dem Studium und dem eigenen digitalen Lernen und Lehren, aber nein bisher wurde nichts umgesetzt außer einigen eingeführten Programm, einer einheitlichen Plattform und ein zaghaftes Ausprobieren. Es macht mich traurig. Ich stelle den Wecker auf 08:30 Uhr und schlafe dann doch irgendwann ein.

#wmdedgt steht für „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“, eine Initiative von Frau Brüllen. Jeden 5. eines Monats schreiben viele Blogger:innen ihren Tagesverlauf auf. Ich mag das sehr und schaue gleich mal bei den anderen Teilnehmer:innen vorbei. Du auch?

November im Lockdown light

November im Lockdown light

Da sind die rapid steigenden Infektionszahlen wieder und mit ihnen kommt der Lockdown light im November 2020. Ich sitze hier und erkläre den Kindern, warum sie zwar nicht zum Sport, zum Theater und mit Freunden spielen dürfen, aber dennoch zur Schule gehen müssen – mit […]