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Der Frühlingsgarten oder von Erfolgen und Misserfolgen

Der Frühlingsgarten oder von Erfolgen und Misserfolgen

Noch bevor der Frühling so richtig da ist, juckt es mir bereits in den Fingern: Ich will in den Garten. Doch da ist im Februar ja kaum etwas zu machen, deshalb setze ich mich jedes Jahr zu Anfang des Gartenjahres an den Wohnzimmertisch und hole […]

#30am30 30 gute Momente im April

#30am30 30 gute Momente im April

Diese Zeit erfordert von uns viel Kraft und Nerven. Wir alle müssen uns anstrengen, haben Sorgen und Ängste, mehr Aufgaben oder weniger, zu viel oder zu wenig Zeit. Mit diesem Artikel möchte ich mich ganz bewusst an die schönen Momente im April erinnern. Bewusst machen, […]

Gemüse und Obst aus dem eigenen Garten

Gemüse und Obst aus dem eigenen Garten

Früher saß ich bei Oma im Garten und habe Himbeeren, Stachelbeeren und Johannisbeeren in rot und schwarz genascht. Von klein auf wurden wir mitgenommen, wenn es hieß: Johannisbeerernte bei Oma. Zusammen mit den Tanten, Cousins und Cousinen haben wir (oder eher die Erwachsenen) dann die roten säuerlichen Beeren geerntet. Die ein oder andere wanderte dabei in unseren Mund. Die andere Oma hatte einen richtigen Bauerngarten, in dem es Pfirsiche, Äpfel, Bohnen, Kohl und vieles mehr gab – ein Paradies für Gartenliebhaber. Mein Vater kultivierte jedes Jahr seine heißgeliebten Tomaten auf der Terrasse in ausgedienten Farbeimern an. Kindheitserinnerungen, die mich geprägt haben.

Ein eigener Garten mit vielen Blumen, eigenem Obst und Gemüse war immer ein Traum von mir. Bereits auf unserem Balkon der Dachgeschosswohnung habe ich Erdbeeren und diverse Kräuter kultiviert. Mit dem Bau des Eigenheims kam der eigene kleine Garten hinzu. Klein und fein, kein großer Schrebergarten, dafür Tür aufmachen und ich stehe in meinem kleinen grünen Paradies.

Erdbeerblüte

Bereits im ersten Jahr hat der Mann mit den übriggebliebene Pflastersteinen uns einen Kräutergarten gebaut. Zum Einzug gab es einen Kirschbaum und einen Birnenbaum von unseren Geschwistern geschenkt. Kartoffeln haben wir im Sack angebaut und die Erdbeeren bekamen genauso einen Platz wie die Kinder eine Sandkastenecke. Nach nun fast neun Jahren hat sich viel verändert im Garten. Die Kinder wurden größer, der Sandkasten wich einem kleinen Teich, die Turnstange einem Trampolin und immer mehr Rasen wich Gemüse- und Obstbeeten.

neues Blumenbeet mit Apfelbaum

Unser Garten unterliegt einem ständigen Wandel und ich mag es sehr. Im letzten Jahr haben wir unser Blumenbeet vergrößert und einen kleinen Apfelbaum hineingesetzt. Die Kinder möchten ihre eigenen Beete nicht mehr und der ehemalige Barfußweg verlor zunehmend seine Anziehungskraft. Zeit für etwas Neues. Noch immer gibt es Erdbeeren und Tomaten, aber auch Zucchini, Kartoffeln, Bohnen, Rosenkohl, Salat, Äpfel, Kirschen, Johannisbeeren, Himbeeren und Brombeeren sowie viele Kräuter. Die Stachelbeere will irgendwie nicht mehr recht. Da muss ich im nächsten Jahr mal schauen. Und auch der Birnbaum bereitet mir Sorgen, weil er sich im letzten Jahr eine Krankheit eingefangen hat. Wir werden dieses Jahr ihn beobachten und dann entscheiden, ob er bleiben darf oder wir ihn schweren Herzens fällen müssen.

Rosenkohl im Hochbeet

Unser Garten ist wirklich nicht groß und doch ist es möglich sein eigenes Obst und Gemüse darin anzubauen. Es reicht nicht, um uns damit komplett selbst zu versorgen, aber das ist (momentan) ok. Einfach herrlich die jungen Erbsen oder auch die Himbeeren direkt vom Strauch zu naschen.

Fortan möchte ich hier mein Gartentagebuch führen und euch an unserem Gartenabenteuer teilhaben lassen.

Drei Wochen Norderney oder meine Erfahrungen einer Mutter-Kur

Drei Wochen Norderney oder meine Erfahrungen einer Mutter-Kur

Vor einem Jahr kam ich mit gemischten Gefühlen aus der Mutter-Kur zurück. Auf der Fähre von Norderney zurück nach Norddeich saß ich und wusste nicht so genau, ob ich aussteigen sollte oder einfach zurückkaufen die Insel wollte. Hinter mir lagen drei Wochen allein nur für […]

Wunschzettel 2019

Wunschzettel 2019

Die Zeit rast mal wieder nur so dahin. Ich schaue am Morgen auf den Kalender und denke nur „Ups, schon November!“. Da trudelt auch schon die erste WhatsApp Nachricht mit der Fragen „Was wünschen sich deine Kinder zu Weihnachten?“ ein. Pause. Keine Ahnung. Wir haben […]

Lesswaste in den Familienurlaub

Lesswaste in den Familienurlaub

Nachhaltig und möglichst plastikfrei leben, das ist schon im Alltag schwer, aber geht das auch im Urlaub oder vergeht einem dann das Urlaubsfeeling und von Erholung ist nichts zu spüren?


Diesen Sommer ging es für uns in den Familienurlaub. Sieben Tage nur wir fünf auf der Insel Fehmarn. Bei der Urlaubsplanung kam uns der Gedanke, dass wir möglichst nachhaltig den Urlaub gestalten möchten und so wenig wie möglich Müll am Ende des Urlaubs im Mülleimer der Ferienwohnung sein sollte. Ähm Urlaub und dann auch noch lesswaste ohne sich auszukennen, was auf der doch recht kleinen Insel Fehmarn eigentlich möglich ist? Ja, es hat uns gereizt. Doch zuallererst mussten wir alle Familienmitglieder von der Idee überzeugen. Ein Urlaub ist für alle da!
Die Kinder waren einverstanden und haben bei der Recherche im Vorfeld geholfen, ihre Wünsche aufgeschrieben und uns auch im Urlaub so manches Male an unser Vorhaben erinnert.


Die Planung

Unsere Unterkunft war ein Ferienreihenhaus in Niendorf, einem kleinen Ort in direkter Nachbarschaft zum Inselmittelpunkt Burg. Nachhaltigkeit bedeutet auch, die Anreisemöglichkeiten zu überprüfen. Auto oder Bahn? Letztendlich haben wir uns für das vollbesetzte Auto entschieden, das neben unserem Gepäck auch noch zwei Fahrräder transportierte. Die Bahn war schlichtweg zu umständlich, zu teuer und deutlich zeitaufwändiger für uns fünf. Über das Internet haben wir drei weitere Fahrräder im Vorfeld bereits für die Woche gebucht, damit wir möglichst das Auto am Ferienhaus stehen lassen konnten.
Ich habe die Tourismusinformation angeschrieben, ob sie mir einige Adressen nennen könnten, bei denen wir verpackungsfrei einkaufen könnten. Leider war die Antwort ziemlich dünn, bis auf den Biomarkt in Burg und dem Markttag am Mittwoch in Burg, konnten sie uns keine Möglichkeiten nennen. Wir hatten im Netz einen Unverpacktladen in Lübeck ausgemacht und uns überlegt am Anreisetag einen Zwischenstopp dort einzulegen, um uns mit einigen unverpackten Lebensmitteln für die ersten Tage einzudecken.


Packliste

Plastikfrei einkaufen ist das eine, aber auch unser Gepäck sollte unseren Kriterien entsprechen. Für die Zahnbürsten habe ich neue Hüllen genäht und ein neuer Kulturbeutel mit Fächern für die Haarseife und die feste Seife fürs Duschen und Händewaschen ist auch entstanden. Unsere „neue“ Picknickdecke besteht aus lauter Quadraten aus Stoffresten, die sich in den letzten Jahren angesammelt haben. Ein kunterbuntes Muster ist entstanden, bei dem jeder etwas zu erzählen hat (mein erstes Kleidchen, daraus haben wir doch dies und daraus das…).
Dann haben wir eine Packliste geschrieben, welche Dinge wir wirklich brauchen, damit wir zum einen alles ins Auto bekommen und zum anderen ist zu viel Gepäck auch nicht nachhaltig, denn es ist schwer und dadurch benötigen wir mehr Kraftstoff beim Autofahren.


Die Anreise

Wir haben Laugenstangen und -brezeln am Morgen aufgebacken und in einem Jutebeutel mitgenommen. Getränke wurden in unsere Soulbottles gefüllt, die dann auch im Urlaub für die Mitnahme von Getränken sorgen konnten. Der Mann hat einen Kaffee in seinem Coffeetogobecher bekommen, den konnte er auf dem Rastplatz dann auch neu auffüllen lassen. Das hat prima geklappt.
Leider sind wir nicht so früh losgekommen wie wir uns vorgenommen hatten und einem Familienmitglied ist bereits am Anfang der Reise ziemlich übel geworden, so dass wir einen ungeplanten Zwischenstopp einlegen mussten. Deshalb haben wir den Zwischenstopp in Lübeck ausfallen lassen und sind direkt zum Ferienhaus durchgefahren. Einen Zwischenstopp gab es noch, denn alle hatten nach der langen Fahrt trotz Verpflegung langsam Hunger. Auf der Suche nach einer Einkaufsmöglichkeit sind wir beim Rewe in Burg gelandet.


Einkaufen auf Fehmarn

Der Rewe war ein Glücksgriff direkt zu Anfang des Urlaubs. Hier haben wir tatsächlich viele Dinge unverpackt oder in Mehrwegflaschen oder -glas bekommen. Die Milch und der Joghurt kommt tatsächlich aus unserer Heimat – von der Biomolkerei Söbbeke aus dem Münsterland und bis auf den Aufschnitt und Käse sowie einige Süßigkeiten, haben wir ohne große Einschränkungen plastikfrei eingekauft, wenn auch nicht unverpackt. Vor dem Rewe stand ein Tomatenstand mit regionalen Tomaten, die es in Pappschalen gab. Wir haben direkt zugeschlagen. Einziger Fail am ersten Tag, war der in Plastik verpackte Kuchen, den wir uns zur Kaffeezeit mitgenommen hatten.
Den Markt am Mittwoch konnten wir nicht besuchen, dafür haben wir einen Marktstand in Burgstaaken am Donnerstag entdeckt, an dem wir uns mit frischem Obst und Gemüse versorgt haben: Einfach in die mitgenommenen Fahrradtaschen gelegt und die Vitamine kommen ohne Verpackung ins Ferienhaus.
Was uns beim Einkaufen geholfen hat: Planung. Denn wir hatten uns am Anreisetag zusammen überlegt, was wir in den nächsten Tagen essen wollten und dann nur die benötigten Lebensmitteln eingekauft. Das hat super geklappt.


Fortbewegung im Urlaub

Wir hatten im Vorfeld bereits drei Fahrräder vorbestellt und zwei haben wir mitgenommen. Das hat unsere Kosten minimiert und die Vorbestellung ist nur zu empfehlen, denn als wir am Anreisetag beim Fahrradverleih ankamen, sagte uns die Dame, dass sie restlos ausverkauft war und wir Glück hatten vorbestellt zu haben. Yeah.
Das Auto haben wir für die An- und Abreise genutzt und für die Einkaufsfahrten zum Supermarkt, die für meinen Geschmack aber zu häufig waren, doch aus diversen Gründen haben wir mehr Zeit im Ferienhaus verbracht als wir geplant hatten. Morgens zum Bäcker sind wir mit dem Rad gefahren, genauso zum Strand in Klausdorf, einige Tagesausflüge an der Küste entlang und zum Bahnhof. Den Tagesausflug nach Lübeck haben wir mit der Bahn und dem Schleswig-Holstein-Ticket begangen. Das war super. Mit dem Rad zum Bahnhof nach Burg. In den Zug einsteigen bis Lübeck, aussteigen, die Stadt genießen und abends wieder mit der Bahn zurück. Alles hat reibungslos funktioniert.
Dazu sollte man aber erwähnen, dass wir nur 2 km entfernt von Burg in Niendorf gewohnt haben und nur den Ostteil der Insel erkundeten. In den Süd- und Westteil wollten wir gerne, haben es aber aus diversen Gründen nicht geschafft mit dem Rad zu fahren und mit dem Auto wollten wir nicht.


Unser Fazit

Wir haben einen entspannten Urlaub verlebt, trotz oder gerade wegen der Challenge. Wir haben uns viel an der frischen Luft bewegt, sind viel Fahrrad gefahren oder am Strand entlang gelaufen. Die Bahnfahrt war für alle eine entspannte Art zu reisen und die Parkplatzsuche entfiel. Wir haben uns von viel Gemüse und Fisch ernährt, für uns nicht selbstverständlich, aber am Meer eine Pflicht – also zumindest der Fisch. Die ungewohnte Umgebung und die klar begrenzte Zeit möglichst plastikfrei einzukaufen bis auf wenige Ausnahmen, haben uns als Familie dabei sicher geholfen. Schön für mich ist es, dass wir einiges mit in den Alltag mitnehmen konnten. Anderes hingegen ist zur alten Gewohnheit zurückgekehrt.


Wichtig ist es, dass ihr entspannt bei der Umsetzung bleibt. Wir haben die ein oder andere Ausnahme gelten lassen. Es war schließlich unser erster siebentägiger Familienurlaub seit langem und schlechte Laune gab es teils schon genug, da muss nicht auch noch das Einkaufen stressen.

[#4] Fünf Fragen am Fünften – Septemberedition

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Ein neuer Monat hat begonnen. Der Herbst kommt mit großen Schritten, auch wenn es an einigen Tagen noch sommerlich warm ist. Morgens und Abends merkt man den Herbst dann schon, denn ohne Jacke ist es merklich frisch. Ein neuer Monat bedeutet auch fünf neue Fragen […]

[Garten] Saisonstart

[Garten] Saisonstart

Die Gartensaison beginnt. Lest warum wir unseren Garten lieben und mit welchen Pflanzen ihr anfangen könnt, egal ob auf Terrasse oder Balkon.

[#3] Fünf Fragen am Fünften – Märzedition

[#3] Fünf Fragen am Fünften – Märzedition

Im März forderte uns Nic heraus mit fünf Fragen zu uns selbst. Es geht um laut oder leise sein, das eigene Lachen oder unsere weiteste Reise. Wenn es euch interessiert, dann lest einfach weiter. Nebenbei erhaltet ihr erste Eindrücke von Norderney, wo die Fotos zum Beitrag entstanden sind. Demnächst nehme ich euch dann in einem eigenen Beitrag zur Kur mit nach Norderney.

dav

1. Sagst du immer, was du denkst?

Ich wäre gerne lauter und manchmal wünsche ich mir im Nachhinein, dass ich doch besser nichts gesagt hätte. Es ist abhängig von vielen Faktoren wie Tagesform, Situation oder dem Fakt, um den es geht.
Ich wäre gerne selbstbewusster und selbstsicherer, um meine Meinung zu vertreten, auch wenn sie unbequem ist. Das klappt mal besser und mal schlechter. Wichtig ist mir, dass ich mir eine umfassende Meinung bilde bevor ich meine Meinung kundtue, denn ich mag keine Fehler machen. Leider stehe ich mir so oft im Weg. Hier im Blog bin ich auch eher leise.

2.Wirst du immer dort wohnen bleiben, wo du nun wohnst?
Ich bin angekommen. Wir haben uns eine kleine Doppelhaushälfte vor Jahren gebaut und ich fühle mich hier sehr wohl. Momentan kann ich mir nicht vorstellen, nochmal hier wegzuziehen und von neuem anzufangen. Neue Orte entdecke ich gerne im Urlaub, aber meine Basis habe ich gefunden und am liebsten möchte ich bis zum Tod in diesem Haus mit dem Mann an der Seite bleiben.

3. Wie klingt dein Lachen?
Keine Ahnung. Es schein aber unverwechselbar zu sein. Wenn du es hören möchtest, dann lade mich ein und bringe mich zum Lachen. Im Allgemeinen lachen wir viel zu wenig, also trau dich.

4. Was war deine weiteste Reise?
Vom Münsterland bis nach Rom. 22 Stunden mit dem Bus vor vielen Jahren.

5. Was kannst du stundenlang tun, ohne dass dir langweilig wird?
Ein gutes Buch lesen. Wenn mich ein Buch fesselt, dann kann ich dieses kaum aus der Hand legen und habe einen sehr starken inneren Drang dieses zu Ende zu lesen. Ich puzzle aber auch für mein Leben gerne, gehe sehr gerne stundenlang in den Garten oder sitze an der Nähmaschine. Aber auch wenn mich ein Thema fesselt, dann recherchiere ich gerne stundenlang in Bücher oder dem Internet.

[#2] Fünf Fragen am Fünften Februaredition

[#2] Fünf Fragen am Fünften Februaredition

Huch, jetzt ist doch schon der erste Monat im Jahr 2019 vorbei. Anstrengend war der Januar für mich, deshalb kommen mir die fünf Fragen von Luzia gerade recht. Sie rücken das Schöne und Gute und Tolle ins Licht und sind wieder wahnsinnig persönlich. Aber lest […]